Achtung Frühlingssonne!

Der Winter ist auf dem Rückzug und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen locken ins Freie. Gerade jetzt sollte die Intensität der Sonne nicht unterschätzt werden. Denn im Frühling kann sich die Haut noch nicht so gut selbst vor Sonne schützen.

Nach den lichtarmen Wintermonaten ist unsere Gesichtshaut nur gering pigmentiert und dadurch besonders lichtempfindlich. Und auch die sogenannte Lichtschwiele hat sich noch nicht entwickelt –eine Verdickung der Hornhaut, die durch UVB-Strahlung entsteht und den Eigenschutz der Haut verstärkt. Deshalb sollte man auch im Frühling zu Produkten mit hohem UV-Schutzfaktor greifen, um Sonnenbrand zu vermeiden und das Hautkrebsrisiko zu mindern.

Eine Kombi aus Tagescreme und Sonnenschutz – das klingt vielversprechend. Sinnvoll ist eine Tagescreme, die neben dem Schutz vor ultravioletter Strahlung, also UVA- und UVB-Strahlen, die Haut auch mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt. Nicht minder wichtig ist dabei die Wahl des passenden Lichtschutzfaktors. Um im Alltag gut geschützt zu sein, ist ein Produkt mit mindestens LSF 15 empfehlenswert wer sich viel im Freien aufhält, greift besser zu einer Creme mit LSF 30. Allerdings sollte dabei auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Viele Cremes enthalten zum Beispiel PEG oder PEG-Derivate, die die Haut durchlässiger für andere Fremdstoffe machen. Auch kommen in vielen Produkten UV-Filter zum Einsatz, die sich möglicherweise auf den Hormonhaushalt auswirken.

Eine gute Alternative ist die „Zwei-Produkte-Lösung“: eine Tagescreme und ein separater Sonnenschutz. Ob Milch, Gel, Spray oder Lotion – hier haben Verbraucher eine deutlich größere Auswahl an Produkten mit mineralischen Filtern, auf die vor allem Naturkosmetikhersteller setzen. Ihr Apotheker berät Sie gerne.